Gemeindeprüfung lobt Arbeit des Jugendamts

In der gestrigen Sitzung des Jugendhilfeausschusses (JHA) der Stadt wurde der Bericht
der Gemeindeprüfungsanstalt NRW (GPA) über die Prüfung der Jugendamtstätigkeit aus
dem Jahre 2014 vorgestellt.
Die GPA kommt darin zum Ergebnis, dass das Jugendamt in den geprüften Bereichen
(Kinder- und Jugendarbeit, Kindertagesbetreuung, Hilfen zur Erziehung) seine Arbeit
nicht nur in organisatorischen Angelegenheiten (z.B. bei den Verfahrensstandards im
Falle von Kindeswohlgefährdung), sondern auch in finanzieller Hinsicht stark verbessert
hat. Im interkommunalen Vergleich liegen die Zuschussbedarfe in den Bereichen Kinder-
und Jugendarbeit und Kindertagesbetreuung deutlich unter den Mittelwerten aller
geprüften Kommunen.
Manfred Preuß, jugendpolitischer Sprecher der GRÜNEN im Rat und
stellvertretender Ausschussvorsitzender, zeigt sich sehr erfreut:
„Auch die uns gestern im JHA vorgelegten Kennzahlen für den Haushalt 2016 zeigen,
dass wir auf dem richtigen Weg sind. Im Bereich der Hilfen zur Erziehung ist es gelungen,
das Verhältnis zwischen ambulanten Hilfen und den deutlich kostenintensiveren
stationären Hilfen (Unterbringung in Heim oder Pflegefamilie) zu verbessern.
Die in den vergangenen Jahren durch SPD und GRÜNE auf den Weg gebrachten
Veränderungen in der Kinder- und Jugendpolitik der Stadt greifen. Ich möchte hier nur
beispielhaft die sozialräumliche Orientierung der Arbeit, die Verstärkung der ambulanten
Hilfsangebote, den Besuchsdienst des Kinderbüros, sowie den Ausbau der Schul-
Sozialarbeit und der Kita-Sozialarbeit nennen.
Auch die erheblichen Investitionen in den Ausbau der Kindertagesbetreuung zeigen
Früchte. Wir haben mit Quoten von 101% für über 3-jährige und mit 36% für unter 3-
jährige einen hohen Versorgungsgrad erreicht. Hier erwartet uns durch die Zuwanderung
von Zuflucht suchenden Familien mit kleinen Kindern allerdings auch wieder eine neue
Herausforderung.“