Katzenschutzverordnung für Bochum

Mit einem Änderungsantrag zur Sitzung des Umweltausschusses am 12. Januar fordert die rot-grüne Koalition eine Katzenschutzverordnung für Bochum. Solche Verordnungen gibt es schon seit Jahren in vielen Städten, in der Nachbarschaft z.B. in Essen und Witten.

Oliver Buschmann, umweltpolitischer Sprecher der grünen Ratsfraktion, erläutert Sinn und Zweck der geplanten Verordnung:

„Tierschützer beklagen seit langem das Elend verwilderter Hauskatzen. Zahlreiche Freigängerkatzen verhindern, dass die Population kleiner wird. Durch die Katzenschutzverordnung, die eine Kennzeichnungs- und Kastrationspflicht vorsieht, soll diesem Problem begegnet werden.

Durch die Katzenschutzverordnung wird die Stadt nicht verpflichtet, aufwändige Kontrollen durchzuführen oder die Kosten für Kastrationen zu übernehmen. Durch eine solche Verordnung wird aber Rechtssicherheit für die Tierschutzvereine geschaffen, die streunende Katzen einfangen und kastrieren.“

Hier der Antrag im Wortlaut:

Antrag KatzenschutzVO